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Kurzbeschreibung
Vier junge Leute und eine halbtaube Tante beziehen eine ehemaliges Kloster, das sie geerbt haben. Daß es dort spukt und ein Mönch umgeht, schreckt sie nicht. Doch schon in der ersten Nacht werden sie von einem grauenhaften Stöhnen aufgeweckt. Und einige Tage später geschieht ein Mord. Wer war's?
Quelle: rororo TB Ausgabe 1988
Textbeispiel
"Ich nehme an, das ist der Abreitplatz", sagte Charles Malcolm, "mit vielen natürlichen Hindernissen."
Würdevoll erwiderte seine Frau Celia: "Nein, das ist der Tennisplatz, mein Lieber." Charles brummte verächtlich. "Man muß den Platz nur ein bißchen einebnen", meinte Celia.
"Es müssen nur ein Mähdrescher her und eine Dampfwalze", sagte Charles unfreundlich. "Und das ist der Besitz, den du nicht verkaufen wolltest!"
Seine Schwägerin mischte sich ein. "Es ist zauberhaft, und du weißt es. Sobald Celia und ich hierherkamen, haben wir uns in diesen Ort verliebt."
"Das glaube ich gern", sagte Charles, "ein, zwei Schiebefenster, eine verlassene Kapelle, und schon sinkt ihr beide in die Knie. Aber Peter hat euch doch begleitet. Was hat ihm so gefallen? Das Bier im Dorfwirtshaus?"
"Am Ende des Gartens ist ein Forellenbach", erklärte Margaret.
"Richtig", gab Charles zu, "und bei nassem Wetter gibt es auch einen im Dienstbotentrakt. Bowers hat ihn mir gezeigt."
"Nur weil eine Scheibe im Fenster fehlt", erwiderte Celia ärgerlich, "natürlich regnet es da herein."
Margaret legte ihre Hand auf Charles' Arm. "Warte, bis du dein Schlafzimmer gesehen hast. Die Wände sind holzgetäfelt, mit einem eingebauten Schrank, den du nicht so leicht finden wirst."
"Riesig lustig", bemerkte Charles. "Wenn jemand bei uns einbricht, wird er nicht einmal meinen Morgenrock finden. Vielleicht sollte ich die Stelle mit einem Kreuz markieren."
"Nein, du hast einen Kompaß. Gehen wir hinein, und ich werde dir alles zeigen", sagte seine Frau
Anmerkungen
Auch dies ist ein Buch, das ich immer und immer wieder lese. Es wird nie langweilig und über Charles und seine granteligen Sprüche kann ich auch beim zwanzigsten Mal noch lachen. Vieles aus diesem Buch gehört in meiner Familie mittlerweile zum allgemeinen Sprachgebrauch, z. B. "Ich nehme an, dies ist der Abreitplatz" sagen wir immer wieder gerne auf unwegsamen Gelände oder "Beachtet ihn nicht, wir tun es auch nicht" ist längst ein absolut geflügeltes Wort und jeder kennt sofort die dazugehörige Stelle und versteht den Witz. Somit ist auch "Schritte im Dunkeln" für jeden zu empfehlen.
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